Nov 182014
 

Frau Herzog, Frau Wirth und Herr Wagner waren als Vertreter der Mietergemeinschaft  J.-G.-Herder-Straße   1– 9 in unserer Bürgersprechstunde, um Ihren Standpunkt und Unverständnis zum Rückbau von Wohnblöcken im WK III darzustellen. Hier soll bezahlbarer Wohnraum für ältere Bürger, Geringverdiener und junge Familien in zentraler, ruhiger, grüner Lage mit kurzen Wegen zum Einkaufen oder Arztbesuch zurückgebaut werden. Einige Mieter sind bereits wegen Wohnungsrückbau vom WK VIII zugezogen.

Im Anschluss stellte Frau Faßl, Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda, ihren Standpunkt zum Rückbau dar. Der demographische Wandel in unserer Stadt führt zu Mietverlusten von ca. 100 Wohnungen pro Jahr. Der konsequente Rückbau von außen nach innen wird wegen Beleihungen durch Banken und Komplettsanierung stak eingeschränkt. Ihre Sorge gilt der Vermeidung von Wohnungsleerständen, der Wirtschaftlichkeit und des Weiterbestandes der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda als kommunales Unternehmen.

Auf meine Frage: Können den Mietern der betroffenen Wohnblöcke entsprechende Wohnungen angeboten werden? Die Antwort: Es wird mit jedem einzelnen Mieter gesprochen und nach einer Lösung gesucht.

Hier wird deutlich, dass die Stadtentwicklung in Hoyerswerda nicht funktioniert. Das SEKO benennt konkret nur bis 2016 den Abriss von Objekten. Ein gemeinschaftliches Vorgehen von Versorgungsbetrieben, Schul-Kultur und Wohnungsgesellschaften unter Federführung der Verwaltung findet nicht statt. Wir Freien Wähler haben die unterschiedlichen Standpunkte aufgenommen und wollen eine Lösung herbeiführen.

Lutz Tantau

 Posted by at 21:01

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