Mai 232017
 

Zum Thema Citymanagement im Altstadtbereich.

Wir haben das Angebot von Frau Zschornack-Lubner zum gegenseitigen Meinungsaustausch gern angenommen. Auch hier, wenn es um die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung geht, wurde die Orientierungslosigkeit und Schwerfälligkeit der Stadtverwaltung angemahnt. Unbedingt müssen einige Themen besser organisiert werden, wie: – Keine ausschließliche Fokussierung auf das Fördergebiet innerhalb der Altstadt. – Die Förderrichtlinien erlauben kein „kreatives Ausleben“ der Projekte. – Zu viele Regulierungen (Richtlinien), die die Arbeit behindern. – Bei fehlender Kofinanzierung (50%) sind die Projekte nicht zu realisieren, hier ist die Hilfe durch die Stadt gefordert, indem sie Projekte (z.B. Veranstaltungskalender) dem Citymanagement in Auftrag gibt. – Wirtschaftsförderung, Tourismusförderung und Citymanagement müssen eine Einheit bilden. – Es besteht der Wunsch, dass das Citymanagement im Stadtentwicklungsausschuss mitwirken möchte.

Lutz Tantau
Vereinsvorsitzender

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Apr 182017
 

Zum Thema SEKO „Zu viel Statistik. Zu wenig Gestaltung? Zu viel Rückbau?“ kamen wir mit 6 Bürger ins Gespräch.

Sie berichteten über ihre bisher unternommenen Aktivitäten, die sich gegen einen Abriss im WK III richten. Der Wohnungsleerstand im WK III wurde durch die Wiedereinzugssperre der Wohnungsgesellschaft hervorgerufen.

Weiterhin äußerten sie den Mangel an Dialogbereitschaft und das Reagieren auf Vorschläge durch die Verwaltung und der Wohnungsgesellschaft.
Bürgerversammlungen werden als Scheinveranstaltungen angesehen.

Zu den aktuellen Leerzugs- und Abrissplänen der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda und zu den Auswertungen der Stellungnahmen zum SEKO meinten sie:
Wenn die Wohnungsgesellschaft und die Verwaltung machen kann, was sie wollen, brauchen wir kein SEKO.

Unverständnis äußerten sie auch zum Abstimmungsverhalten der Stadträte im Aufsichtsrat der Wohnungsgesellschaft, da dies im Gegensatz zur Absetzung der Beschlussvorlage „Rückbau von Wohngebäuden“ in der Stadtratssitzung am 24.06.2014 steht.

Lutz Tantau
Vereinsvorsitzender

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Mrz 212017
 

Die Einladungen der Freien Wähler zu einer Diskussionsrunde haben die Ortschaftsräte der Ortsteile von Hoyerswerda dankend angenommen.
Zum Thema „Werden die Ortsteile der Stadt Hoyerswerda angemessen berücksichtigt?“

Hier eine kurze Zusammenfassung der von allen Ortsteilen vorgetragenen Meinungen.
Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung ist erfolglos und mangelhaft, dazu zählen auch die Dienstberatungen beim Oberbürgermeister.
Die eingereichten Maßnahmepläne finden im Haushalt keine Berücksichtigung.
Wichtige Anliegen der Ortsteile, wie die Situation der Kindergärten, die Kulturförderung und die Infrastruktur werden nicht gelöst oder zu mindestens bearbeitet.
Die Einwohner der Ortsteile fühlen sich von der Stadtverwaltung nicht angemessen berücksichtigt.
Wichtig war allen ein Gemeindearbeiter für jede Gemeinde.

Die Gesprächsteilnehmer einigten sich auf eine gemeinsame Herangehensweise.
Die Ortsteilverwaltungen arbeiten den Freien Wählern ihre Maßnahmepläne zu.
Im Ergebnis eines weiteren Gespräches wird eine Beschlussvorlage erarbeitet und mit den anderen Fraktionen und der Verwaltung diskutiert. Ziel ist es eine Fraktionsübergreifende Lösung dieser unbefriedigenden Situation anzustreben.

Lutz Tantau

 

 

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Feb 212017
 

Der Ortsteil Zeißig fühlt sich von der Stadtverwaltung ungenügend berücksichtigt.

Zu Gast waren vier der Ortschaftsräte, welche die schon über Jahre anhaltenden Probleme im Ortsteil Zeißig darlegten.

Die Ortsteile sind für die Stadt von großer Bedeutung. Die gewachsenen Strukturen der Dörfer, die unter anderem durch ein reges Vereinsleben, durch die Pflege der deutsch – sorbischen Kultur und durch das eigenständig Organisierte Jugendleben gekennzeichnet sind, stellen Alleinstellungsmerkmale für die Stadt dar.

Ungenügend wird das aber von der Stadtverwaltung berücksichtigt. Der jährlich von den Ortschaftsräten eingereichte Maßnahmeplan findet keine Berücksichtigung im Haushaltsplan. Der Maßnahmeplan enthält unter anderem die Projekte Trauerhalle, Kinderspielplatz und Außenfassade Grüner Kranz.

Weitere ungelöste Tatsachen sind der Platzbedarf des Kindergartens, ein Vereinshaus (Viele Vereine haben keine feste Bleibe.) und der noch gültige Eingemeindungsvertrag.

Es finden zwar Gespräche zwischen der Verwaltung und den Ortschaftsräten statt, aber immer mit dem gleichen unbefriedigenden Ergebnis.

Von Seiten der Freien Wählern wurde folgender Vorschlag unterbreitet. Erfassung aller Maßnahekataloge der Ortsteile, diese wenn möglich mit Kosten, Jahresscheiben und eventuell bereits erteilte Zusagen vervollständigen, dann die Stadtverwaltung zu beauftragen mittel und langfristig einen Lösungsvorschlag zu erarbeiten, der die Finanzierung mit Jahresscheiben beinhaltet.

Lutz Tantau

 Posted by at 20:44
Jan 242017
 

Gründe für eine marode Infrastruktur im Stadtgebiet von Hoyerswerda sind vielfältig.

Zum einen sind es Gebäude und Flächen, die nicht im Eigentum der Stadt sind, wie die ehemalige Kaufhalle im Stadtzentrum oder Wohngebäude in Knappenrode, zum anderen Geldmangel um wenigstens Reparaturen durchzuführen.

Zu Gast war der Ortschaftsratsvorsitzende Otto Heinz Lehmann, der noch einmal die schon über Jahre anhaltenden Probleme im Ortsteil Knappenrode darlegte. Nämlich die Straße am Schwarzen Graben oder die verlängerte Lessingstraße Richtung Friedhof. Aber auch die Meinung der Stadtverwaltung, Knappenrode ist sowieso am „A“ der Welt, da möchte keiner wohnen, da braucht man auch keine Hinterlassenschaften, wie den ehemaligen Busplatz, August-Bebel-Platz oder und weitere Freiflächen für eine Bebauung aufwerten. Der Ortschaftsrat Knappenrode hat die Planung und Erschließung Eigenheimstandort E.-Thälmann-Straße und die Sanierung und Platzgestaltung A.-Bebel-Platz für den Finanzhaushalt 2017/2018 angemeldet.

Es wird ja noch nicht einmal geschafft, die Industriegemeinde in die Städtebauförderung Bund Länder Programm „Stadtumbau Ost“ Fördergebiet „Stadtumbaugebiet Industriegemeinde“ aufzunehmen. Warum wurde der Antrag abgelehnt? Am 25. März ist die nächste Bürgerwerkstadt.

Lutz Tantau  
Vereins- Fraktionsvorsitzender

 

 Posted by at 20:15
Dez 052016
 

Tag:                Dienstag, den 13.12.2016
Ort:                Fraktionsraum 049/050 (S.-G.-Frentzel-Str.1 –   02977 Hoyerswerda)
Uhrzeit:        18:00 Uhr
Thema:      Jahresrückblick 2016.

Die Meinung der Bürger ist uns wichtig.
Was hatten der Verein und die Fraktion im Jahr 2016 gut oder weniger gut gemacht?

Lutz Tantau
Vereinsvorsitzender

 Posted by at 20:19
Nov 222016
 

Mit Marija Skvoznikova und Björn Bernhardt waren zwei Mitglieder des Jugendstadtrates zu Gast bei den Freien Wählern. Lutz Tantau erläuterte die Entstehung des Jugendstadtrates in Hoyerswerda, der mit einer Initiative der Freien Wähler 2005 begann, von der Verwaltung der Stadt Hoyerswerda aufgegriffen wurde und mit der Gründung 2007 seinen Abschluss fand.    Marija Skvoznikova erläuterte die Vorstellung des Jugendstadtrates über die Zusammenarbeit mit den Fraktionen und Stadträten. Sie geht von einer personenbezogenen Zusammenarbeit aus. Weiterhin wurde das Videoprojekt zum Thema Jugend – Ausbildung, Arbeit, Wohnen, Hierbleiben und Rückkehren vorgestellt. Die Freien Wähler boten ihre Zusammenarbeit an, entweder per Telefon, Mail oder als Ansprechpartner über Ralf Zeidler.

Das wir nicht nur über das Thema Jugend reden, zeigt die kürzlich unterzeichnete Vereinbarungen zur Auslobung „Bester Oberschüler“ zwischen den Oberschulen „Am Planetarium“ sowie „Am Stadtrand“ und dem Verein der Freie Wählervereinigung StadtZukunft Hoyerswerda. Der Wettbewerb ist mit 60 € pro bester Schüler je Oberschule dotiert und wird zur feierlichen Übergabe des Endjahreszeugnisses der 10. Klasse, erstmalig 2017, in Form eines Gutscheins überreicht.

Lutz Tantau
Vereinsvorsitzender

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 Posted by at 20:40
Okt 192016
 

Die Freie Wählervereinigung StadtZukunft Hoyerswerda ludt zu einem weiteren Bürgergespräch ein.

Thema:  INSEK, SEKo, Leitbild. Wie soll sich Hoyerswerda entwickeln? Abriss, Wohnstadt für ältere Menschen oder ? Erst wenn die Entwicklungsziele bekannt sind, kann man Stadtumbaumaßnahmen planen.

Mit 2 Gästen kamen die Mitglieder der Wählervereinigung in ein intensives Gespräch.Zuerst wurde die Bedeutung von INSEK, SEKo, Leitbild erläutert. Die Gäste bemängelten, dass die bisherigen Anregungen der Bürger nicht in das ISEKo eingeflossen sind. Es handelt sich dabei um ein reines Abriss-SEKo, ohne dass eine richtungsweisende Entwicklung der Stadt zu erkennen ist. Von Seiten der Freien Wähler wurde mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass nachdem die Auslegung zur Beteiligung erfolgt ist, die Bürger dann sich zahlreich beteiligen müssen. Das es zu einer öffentlichen Auslegung kommen wird, ist der Verdienst der engagierten Bürger von Hoyerswerda. Jetzt müssen sie auch noch den letzten Schritt machen.

Lutz Tantau
Vereinsvorsitzender

 

 Posted by at 20:57
Sep 202016
 

Die Freie Wählervereinigung StadtZukunft Hoyerswerda ludt zu einem weiteren Bürgergespräch ein.
Stadtentwicklung findet auch in Knappenrode statt !!!
Lessingstraße, August-Bebel-Platz, Ernst-Thälmann-Straße, Energiefabrik.

7 Gäste legten die enormen Probleme in Knappenrode dar.
Anfragen nach Baugrund können nicht positiv beschieden werden, obwohl Baugrund ausreichend zur Verfügung steht. Jedoch sind die Erschließungskosten zu hoch.
-A.-Bebel-Platz: gepflastert, Medienverlauf
-E.-Thälmann-Str. Fläche gegenüber Konsum :
-E.-Thälmann-Str. Fläche nach Abzweig Lohsaer Weg: vorhandene Medienkapazität reicht nicht aus
-Parkplatz am Lohsaer Weg: vorhandene Medienkapazität reicht nicht aus, angeblich Platz kontaminiert
Es stehen Wohnhäuser leer, die von Holländer, Belgier und Liechtensteiner gekauft wurden und nicht oder schleppend saniert werden.
Es steht ein Kulturhaus leer, das verfällt und weil es unter Denkmalschutz steht, frühestens 2019 abgerissen werden darf.
Hoyerswerda wollte den Ort Knappenrode eingemeinden, nun darf sich Hoyerswerda der Verantwortung , was die städtebauliche Entwicklung betrifft, nicht entziehen. Verantwortung das bedeutet Planung und finanziellen Mittel.

Lutz Tantau
Vereinsvorsitzender

 Posted by at 20:01
Aug 232016
 

Am 23. August 2016 Bürgergespräch – Thema frei wählbar.

Frau Mrose überbrachte ein Schreiben, in dem Herr Mrose die Bedarfsanalyse zum SEKO und die damit verbundenen Wohnungsplanungen in den Wohnkomplexen kritisiert und Vorschläge unterbreitet.

Hier eine kurze Zusammenfassung:
-Bedarfsanalyse an Wohnraum anhand der Bevölkerungsentwicklung ermittelt.
-Kein Meinungen und Wünsche der Mieter berücksichtigt, was Zuschnitt und Größe betrifft.
-Wohnungen für junge Familien, pflegebedürftige Senioren und ältere Bürger vorsehen.
-Aufwertung von Wohnraum durch flexiblen Zuschnitt, Schaffung von barrierefreies Begehen, Anbau von Balkonen.
-Wenn Abriss unabdingbar ist, dann muss eine Aufwertung der vorhandenen Wohnungen in der Neustadt erfolgen, statt Neubau in der Altstadt.
-Sollte sich die bisherige sture Wohnungspolitik fortsetzen hat die Stadt verloren und bedarf einen Führungswechsel.

Lutz Tantau
Vereinsvorsitzender

 Posted by at 20:16